Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

    jessisnewworld
    natsforever
    - mehr Freunde


http://myblog.de/schrittfuerschritt

Gratis bloggen bei
myblog.de





Die Chipstüte und Ich

Vorgestern wollte mein Schatz mir eine Freude bereiten und brachte eine Tüte Chips mit Käsegeschmack für mich mit *Yummy* - Er weiß das ich abnehme, aber er wollte mir halt eine Freude machen (er hat mir auch ein Buch mitgebracht - worüber ich mich mehr freute als über das Knabberzeug).

Nun gut. Abendbrot gegessen und dann dachte ich... Buch lesen und Chips - schöne Kombination, zumal man es ja gewöhnt war/ist etwas zu naschen, zu knabbern und zu beißen.

Also Chipstüte auf, ein paar gegessen. Und dann? Eigentlich habe ich von mir selbst erwartet, dass ich die Tüte leer mache. Man kann sagen was man will, aber ich finde das Produkt "Chips" wird extra so hergestellt, dass man die Tüte aufisst. Aber...

Dank meiner sich langsam festigenden Angewohnheit viel Wasser zu trinken (wobei mir die derzeitige Wärme hilft) hatte ich nach einigen Griffen in die Tüte so einen Durst, dass mich das Zeug irgendwie... Anekelte??? 

Keine Ahnung. Jedenfalls wanderte diese Tüte UNAUFGEGESSEN in den Schrank, wo sie nun ein Dasein in Dunkelheit mit Reis, Nudeln und anderen Dingen fristet. Ich hab dann Wasser getrunken, als wäre ich in der Wüste und am verdursten. 

Und ich wurde mir bewusst: Das ist ein kleiner Erfolg! Diese Tüte Chips einfach nicht aufzuessen war ein Erfolg! Ein richtig echter!

 

10.7.13 08:27


Werbung


Wiegemasochismus

Man kennt das: Irgendwann, bei irgendeinen (zum Scheitern verurteilten) Abnehmversuch gewöhnt man es sich an: Das tägliche Wiegen.

Anfangs steigt man auf die Waage und freut sich täglich über die paar Gramm die die Anzeige nach unten wandert. Bis er irgendwann kommt, der Tag X an dem die Waage aus heiterem Himmel einen kleinen Schritt nach oben macht.

Und dann beginnt es langsam... Zweifel überkommt einen. Fragen, wie:

"Habe ich etwas falsch gemacht?"

"War dies und jenes gestern vielleicht schon zu viel?"

Man fängt an an seiner Diät zu zweifeln, beginnt Fehler zu suchen. Grübelt ob man etwas anderes probieren sollte, obwohl es doch so lange gut lief.

Und irgendwann kommt man zu einem Punkt, an dem die Waage kein Kontrollelement mehr ist, sondern über einen selbst die Kontrolle gewinnt.

Morgen für Morgen überkommt einen die Panik, wenn man das gehasste Ding sieht. Weil es einen quält. Wird es heute gnädig sein? Wird es wieder mehr anzeigen und damit im Kopf "LOSER" aufleuchten lassen?

Und dennoch... Man lässt es nicht bleiben, täglich auf dieses Ding zu steigen. Wie ein Masochist, der den Schmerz eigentlich fürchtet, überkommt einen ein gewisser Lustzustand, der es unmöglich macht, der Lust der Erniedrigung nicht nachzugeben.

Und so geht es Tag für Tag. 

Ich selbst habe mir fest vorgenommen, nur einmal die Woche auf die Waage zu steigen. Nicht mehr. Die Termine habe ich mir sogar fest notiert.

Jedoch merke ich noch heute, dass dieser Zwang, auf die Waage steigen zu wollen, mir einredend, dass ich nur wissen will, ob es funktioniert, noch immer in mir brodelt.

Aber ich gebe ihm nicht nach.

Am Schlimmsten ist es, wenn man etwas gegessen hat, dass bei vorhergehenden Diäten als verboten betrachtet wurde. Dann steigt sie, diese Sehnsucht, einfach wissen zu "müssen" ob es geschadet hat oder nicht.

Aber, ich sage es ehrlich: Keiner sollte sich zum Sklaven seiner Waage machen lassen. Natürlich ist es irgendwie prickelnd dieses "Zuckerbrot und Peitsche"-Spiel, das auf und ab, wie in einer Kilo-Achterbahn. Aber es schadet mehr als es nützt.

Und mit diesem Gedanken fest im Kopf, stelle ich mich nicht auf die Waage. Erst am festen Wiegetag.

10.7.13 08:00


Manchmal...

... könnte ich mich maßlos aufregen!

Man kennt sie, diese Leute die alles besser wissen oder dies zumindest wollen... 

Mich verschlägt es ja - um mich nicht so allein im Kampf gegen die Kilos zu fühlen, ab und an auf Abnehmseiten, Foren und sogar bei FB gibt es Gruppen. An sich eine schöne Sache.

Wären da nicht Menschen, die meinen, weil ihre Methode für sie funktioniert hat, dies auch für alle anderen gelte.

Also durfte ich mir anhören, es sei ja grundfalsch 500ml Wasser vorm Essen zu trinken, weil man dann nicht auf seine minimalen Kalorien kommen würde... 

Zur Info: 

1) Das eine gewisse Grundsättigung eintritt, hilft mir nur dabei, besonders zu Beginn einer Mahlzeit langsamer zu essen, weil ich mir nicht so "ausgehungert" vorkomme

2) Wasser hat eine Magenverweildauer von etwa 10min. - so what!?

Scheinbar nahm diese "nette" Dame an, ich würde trinken und trinken und trinken um ja nicht zu essen!

Dem ist aber nicht so. Ich trinke, um meine Wasserspeicher aufzufüllen, die nebenbei auch dafür sorgen, dass man einfach besser aussieht (ne vertrocknete Weintraube ist nun mal ne Rosine ne). Ich esse sehr wohl. Und das gut und gerne. Sonst wäre ich nicht so dick.

Ich habe einfach keine Lust auf Diäten die gerade auf dem Markt sind - wobei Almased und SiS ja noch immer hoch im Kurs stehen.

Aber: Wozu einen Shake trinken, wenn ich auch einfach weniger und gesünder essen kann?

Und: Wozu auf Kohlenhydrate verzichten, wenn ich das nicht will.

Aber genug aufgeregt. Ich gehe meinen Weg.

Und ein Dankeschön für den lieben Kommentar hat mich sehr gefreut und in dem angegebenen Blog werde ich sicher später, bei mehr Zeit ein wenig schnüffeln

8.7.13 08:17


Wasser macht durstig...

Heute stelle ich das wirklich ganz bewusst fest: Wenn man einmal anfängt genug zu trinken (also auch mal darauf zu achten) steigt das Durstgefühl.

Ich habe heute schon über 2l getrunken und irgendwie fühle ich mich dennoch, als würde ich verdursten.

Also rein mit dem Wasser.

Ich habe wirklich lange täglich wenig getrunken, manchmal gerade einmal einen halben Liter. Mein Körper wird sich wahrscheinlich freuen, dass derzeit "Flut" bei ihm angesagt ist. - Wobei ich mir ja das regelmäßige und ausreichende Trinken wirklich fest angewöhnen will und nicht nur mal ein paar Tage mache und dann ist wieder gut.

Irgendwie fällt mir zu meinem ersten Schritt ein Sprichwort ein:

 

Steter Tropfen höhlt den Stein.

 

Schöne Worte und vorallem motivierend. Und wer weiß, vielleicht höhlt es auch mich - beziehungsweise hilft es, ein paar Pfunde abzubauen, vom Riesengebirge meines Körpers.

 

7.7.13 21:59


Schritt eins

Wer schon Besucher auf diesem Blog war, wird sicher gerade denken: Hey! Wo sind die vorherigen Einträge denn hin???

Ja, ich hab sie gelöscht.

Warum? Weil ich am 05.07.2013 nochmal angefangen habe und diesmal mit solcher Motivation, dass ich seit 3 Tagen echt gut dabei bin.

Woher kommt diese Motivation?

Nun, ich gehe mit meinem kleinen Zwergi zum Babyschwimmen. Voller Freude wurden da auch Fotos gemacht - unter Wasser.

Und ich sah es plötzlich: Ich! Meine Oberarme waren fast so breit wie mein zartes Kind! Ich hätte beinahe los geheult. (Was heißt hätte, ich HABE)

Ich lag Donnerstagabend in meinem Bett, sah auf mein Kind und überlegte. Will ich so sein? So dick - nein, fett, dick war ich mal, aber das was auf diesen Bildern war, war eindeutig fett!

Ich stieg Freitag also auf die Waage, 120,1kg - Fakt.

Ich nahm meine Maße - Kleidergröße 54 - Fakt.

Ich will endlich meinen Arsch hochkriegen und was machen! - FAKT!

 

Also beschloss ich Schritt eins:

 

Vor jeder Mahlzeit einen halben Liter Wasser trinken.

 

Warum? 

1) Es füllt schon mal den Magen etwas.

2) Ich komme endlich auf 1,5l am Tag Minimum.

3) Es hilft dabei, Hunger nicht mit Durst zu verwechseln.

 

Und es klappt sein 3 Tagen gut.

Ich trinke Wasser, bin schneller satt, habe sogar weniger Lust auf Süßes und fühle mich vitaler.

Und ich habe nochetwas beschlossen: Die Waage kommt nur einmal die Woche zum Einsatz. - Ich will mich nicht mehr demotivieren, nur weil die Waage mal schwankt. Einmal die Woche reicht vollkommen.

 

7.7.13 21:03


Schritt für Schitt - kleines Vorwort

Hallo liebe Leser und Leserinnen,

 

wie so viele andere Menschen auch kämpfe ich seit Jahren mit meinem Gewicht, was vor wenigen Tagen den katastrophalen Höchststand von 120kg erreicht hat.

Hunderttausende Diäten über die man lesen kann verwirrten mich jahrelang und ließen meine Pfunde fallen und steigen. Jetzt habe ich das allerdings satt.

Ich möchte keine Diät mehr machen. Keine Pläne die mir vorschreiben wie ich abzunehmen habe und die mir am Ende nur eines machen: Ein schlechtes Gewissen und die Wut, einmal mehr versagt zu haben.

 

Natürlich sind nicht alle Diäten schlecht, manche Ernährungsformen funktionieren und das als dauerhafte Lösung, aber ich kann mich einfach nicht damit anfreunden. Darum möchte ich es anders versuchen.

Genug über das "WIE" des Abnehmens weiß ich. Jetzt also möchte ich für mich einen Stufenplan machen, der mir langsam helfen soll, mich gesünder zu ernähren, abzunehmen und vor allem so zu mir passt, dass ich es nicht sofort wieder hinschmeißen will.

Und somit ist er also eröffnet, mein Blog. Sollten sich Leser finden, freue ich mich über Komentare, aber bitte erspart mir irgendwelche hirnrissigen Posts, die weder produktiv sind noch in irgendeiner Form den jeweiligen Blogeintrag auswerten oder kommentieren. Danke sehr.

1.7.13 09:02


[erste Seite] [eine Seite zurück]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung