Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

    jessisnewworld
    natsforever
    - mehr Freunde


http://myblog.de/schrittfuerschritt

Gratis bloggen bei
myblog.de





Harte, liebe Worte

"Kleines Walrossbaby!"

Das waren heute die Worte meiner Mom. Wie es kam? Nun, ich gehe Babyschwimmen und als Extra in diesem Kurs, wurden Tauchbilder gemacht. Die von Sohnemann sind allesamt niedlich und ich bin stolz wie Oskar, dass er so eine kleine Wasserratte ist.

Jedoch sind da auch Bilder dabei, wo Mama und Kind tauchen... Und die habe ich also heute meiner Mutter präsentiert.

Bin ich sauer über ihre Worte?

Ach quatsch. Ich finde die Bilder selbst grässlich und mir sind viel schlimmere Umschreibungen eingefallen.

Sie meint es nicht böse und ich weiß das. 

Dennoch brachten mich diese Worte dazu, beim gemeinsamen Kaffeetrinken nur 2 Stückchen Rührkuchen zu essen und ein angebotenes drittes dankend abzulehnen.

Ich dachte so... "Wenn schon Walrossbaby, dann eins, was etwas ändern will!" 

Und bei diesem Standpunkt bleibe ich auch.

Meine Mom ist ne tolle Frau... Wenn ich daran denke, wieviel Mühe sie sich früher gegeben hat, damit ich nicht immer dicker und dicker werde (ich war bereits als Kind ein Pummel und meine Lust und die Sucht auf Süßes machte es schlimmer und schlimmer). Schade, dass ich erst jetzt begreifen kann, dass kleine Verbote oder einfach mal ein Salat am Abend statt Nudeln und Co. immer nur gut gemeint waren und keine Strafe sein sollte.

Danke Mama. 

Auch danke das du auf deine humorvolle Art immer wieder meinen Kopf klarmachst, dass ich etwas ändern will und muss.

Ich hab dich lieb.

14.7.13 21:34


Werbung


Bewusst sein, was man hat....

Gestern Abend waren ich und meine bessere Hälfte bei meiner besten Freundin. Dank Babyfrei konnten wir mal ungestört quatschen und das war auch notwendig...

Meine beste Freundin wurde vor wenigen Wochen an der Lunge notoperiert und kam eine Diagnose gestellt, die mich gestern doch sehr schockierte... COPD. 

Mein Schwiegervater ist vor knapp 2 Monaten an dieser Krankheit gestorben, nach jahrelangen Auf und Abs... Und wenn ich gestern nun meine Freundin so sah. Mit einer Decke auf ihrem Sessel, ziemlich blass, aber dennoch ein Lächeln auf den Lippen, so kommen mir beinahe die Tränen.

Ich wünsche ihr, dass diese Krankheit noch lange lange lange in einem Stadium verweilt, indem man noch das Leben genießen kann...

Und wie ich so dieses Bild von ihr vor mir habe wird mir wieder einmal klar, welch kostbares Gut die Gesundheit ist.

Und auch wie schlampig man doch oft mit ihr umgeht, bis es vielleicht zu spät ist.

Wir essen uns krank, rauchen, trinken, kiffen usw usf. uns krank... Nicht jeder, nicht in Kombination all dieser Dinge und doch tun wir es fast alle auf die ein oder andere Art und Weise...

Und ich habe wirklich ein schlechtes Gewissen. Weil ich in meinem Fett eingehüllt gesund bin, während meine Freundin leidet. Irgendwo ist das nicht fair... Und es ermutigt mich weiter, etwas zu tun.

Sicher kann ich, wenn ich abnehme, nicht bewirken das sie wiede gesund wird, dass COPD verschwindet... Denn leider tut es das nicht.

Aber ich kann Stärke gewinnen und ich kann weiterhin eine Freundin sein. Vielleicht sogar eine noch bessere Freundin sein.

Ich weiß es nicht. 

Wahrscheinlich klingt dieser Eintrag ziemlich nach Stuss... Aber der Gedanke an meine Freundin haut mich heute etwas aus der Bahn.

Daher wünsche ich einen Schönen Abend und ich gehe mir nun einige Minuten mein Seelenheil ansehen: Meinen wundervollen, schlafenden Sohn <3

14.7.13 20:22


Sommertage

An sich liebe ich Sommer, Sonne und auch Baden gehen.

Jedoch fällt mir dieses Jahr, wo ich täglich mit meinem kleinen Schatz draußen unterwegs bin etwas an mir auf, was meine Motivation abzunehmen noch anstachelt: Schwitzen.

Natürlich. Jeder schwitzt und bei Temperaturen jenseits der 30Grad sowieso. Aber... Wenn ich so durch unseren Ort maschiere, in luftigen Hosen (richtig kurze Hosen traue ich mir nicht, weil ich es für mich so empfinde, als würde ich auf Säulen laufen, statt auf Beinen) und dünnem Top oder Shirt läuft mir das Wasser aus allen Poren. Und als wäre das nicht schlimm genug registriere ich überall schlankere Personen als mich, die zwar auch mit der Hitze zu kämpfen haben, aber bei weitem nicht so im eigenen Saft schmoren wie ich.

Es ist eins der Dinge, die man scheinbar nur kennt, wenn die Gewichtsprobleme jenseits von "ich muss mal 5Kilo abnehmen, meine Hose kneift" liegen. Ich will damit nicht sagen das ALLE dicken Menschen so stark schwitzen, genauso wie sicher auch Schlanke dieses Übel besitzen können, aber es fällt mir an mir einfach auf.

Wenn dann noch an der Bushaltestelle irgendwelche Halbstarken einem Mädchen mit normaler Figur hinterher rufen, sie solle nicht so schnell laufen, weil sie sonst schwitze und stinke wie ein Schwein, fühle ich mich selbst mit angegriffen. Und das Mädchen tut mir unsagbar Leid, weil sie ohne wirklichen Grund Opfer der verblendeten Schönheitsideale unserer Zeit ist.

Ich beobachte mich selbst dabei, dass ich solchen Momenten prüfe, ob mein Deo versagt hat. Das tue ich wirklich. Tut es zwar nie - zumindest bisher nie - aber dennoch haftet sich dieser Gedanke in einem fest, dass man nicht nur wie ein Schwein aussieht und schwitzt, sondern auch ebenso riecht.

Und während ich so weiter laufe, peinlich berührt, irgendwie sauer auf mich, warum ich mich habe so dermaßen gehen lassen all die Jahre und in den Kinderwagen blickend, aus dem mir mein wundervoller Sohn ein noch wundervolleres Lächeln schenkt, denke ich so:

"Nein. Ich will es wirklich schaffen. Ich will nicht, dass du dich später für Mama schämen musst, weil andere Kinder dich auslachen, weil deine Mama vor Schweiß klatschnass ist und müffelt."

Und so ziehe ich weiter meine Bahnen. Auf dem Weg zu meinem Wunschgewicht. Auf dem Weg zu einer Frau, die ihrem Kind so viel Ärger wie nur möglich ersparen will (und Kinder sind verdammt grausam). Und auch als eine Frau, die an ihren Fehlern nicht brechen will, sondern Wege sucht, diese zu lösen. Für sich und ihre Familie.

12.7.13 10:32


Essprotokoll Woche 1

Tag 1

500ml Wasser

Nudeln mit Geflügelfleischwurst und Pfifferlingcremesuppe

Johannisbeeren mit Milch und Zucker

500ml Wasser

1 Muffin, 2 Kaffee weiß, 1/4 Becher Monte

500ml Wasser

Pfifferlingcremesuppe, Salat, Putenbrust

Johannisbeeren mit Milch und Zucker

 

Tag 2

500ml Wasser

1 Capucchino, 2 Buttermilchwrecken, Marmelade, Nutella

Johannisbeeren mit Milch und Zucker

Putenbust

500ml Wasser

Hühnernudeltopf

Johannisbeeren mit Milch und Zucker

500ml Wasser

3 Kaffee weiß, 1/2 Kinderjoghurt

500ml Wasser

Tomaten und Fischfilet

4 Nektarinen mit Monte

 

Tag 3

500ml Wasser

2 Vollkornbrötchen, Chilikäse, Kalbsleberwurst

1/2 Banane, 1 Vanillequark, 2 Eier, 1 Capucchino

500ml Wasser

2 Kaffee weiß, 1 Schokoladenmuffin, 1 Eiswaffel

500ml Wasser

Reis, Gemüse, Gulasch

 

Tag 4

500ml Wasser

Haferbrei mit Kakao und Banane, 1 Capucchino

500ml Wasser

Reis, Gemüse, Gulasch

1/2 Becher Monte

500ml Wasser

2 Mehrkornbrötchen, Chilikäse, 2 Hähnchenspieße, 1 Putenbrust, Salat

1 Kompottschälchen Chips

 

Tag 5

500ml Tee

500ml Tee

1 Mehrkornbrötchen, 4 Tomaten, Mozarella

2 Kaffee weiß

500ml Wasser

Kartoffelbrei, Mischgemüse, 3 Buletten, Soße

 

Tag 6

500ml Wasser

Haferbrei mit Sommergrütze

500ml Wasser

5 Quarkbällchen, 1 Banane, 2 Kaffee weiß

2 Müsliriegel, 2 Kaffee weiß

500ml Wasser

Reis mit Sahnesoße, Fischfilet ala Hollandaise, 1 Bulette

 

Tag 7

500ml Wasser

Haferbrei mit Apfelkompott

2 Riegel Schokolade, 1 Kompottschälchen Chips

500ml Wasser

1 Fischfilet Bordelaise

3 Kaffee weiß, 7 Softcakes

500ml Wasser

Nudeln mit grünem Pesto und Geflügelfleischwurst

 

That's it

 

12.7.13 08:13


Das erste Wiegen

Ich bin absolut überrascht! Ich hatte ja im Gefühl das ich abgenommen habe, aber das was die Waage verkündete, hat mich wirklich gefreut.

-2,4kg!

Nur weil ich vorm Essen Wasser getrunken habe :D Super!!!

Ich bin echt ein bisschen happy

Ja sicher, am Anfang geht meist ja auch Wasser mit verloren, aber hey, nach einer Woche ist das doch eine tolle Motivation um weiter zu machen! Und nächste Woche gibts dann Schritt 2.

 

12.7.13 06:21


Der letzte Tag...

...von Woche eins.

Und ja, ich freue mich, weil ich irgendwie das Gefühl habe auf dem richtigen Weg zu sein. Und ist es nicht das, was eine gute Abnahme voraussetzt? - Das Gefühl das es richtig ist und man sich nicht quält?

Irgendwie fühle ich mich auch, als hätte ich abgenommen. Und ob eingebildet oder nicht, es ist ein toller Gefühlszustand.

Ich bin auch etwas neugierig, was die Waage morgen Früh sagen wird, aber ich bin guter Dinge. Und wenn sie keine Abnahme anzeigt? Dann ist es halt so. Aber dann wird auch nicht gejammert sondern gesehen woran es gelegen hat und das muss dann halt verbessert werden.

 

11.7.13 13:01


Verzicht und die Vorfreude

Ab und an, wenn mein Kleiner eines seiner Schlafpäuschen einlegt, schnüffel ich ja in Foren zum Thema Abnehmen herum und derzeit finde ich oftmals noch eine Diät, die scheinbar einen wahren Hyp auslöst:

10in2

An sich funktioniert es einfach: Einen Tag, den sogenannten "Nuller" fastet man, es gibt nur Wasser, Tee und wer mag Kaffee. Am "Einser" dann darf alles gegessen werden was man will.

Begeisterte Menschen schreiben wie toll sie damit abnehmen, wie gut sie sich fühlen würden und wie toll diese Diät doch sei. Manche nehmen sich sogar vor, diese als Ernährungsform ewig weiter zu machen...

Meine Meinung dazu?

Ich finde es traurig. Traurig, weil es scheinbar für so viele einfacher zu sein scheint, nichts zu essen, anstatt ihre Ernährung zu überdenken. Außerdem finde ich es beinahe beängstigend, dass diese Diät, wenn man sie mal genauer überdenkt ein Bestrafungs-Belohnungs-System darstellt. Man fastet einen Tag, isst den nächsten alles was man so will (Kuchen, Schokolade, Deftiges aller Art) und "belohnt" sich doch irgendwie damit, dass man den Fastentag geschafft hat. Nach dem "Fresstag" (bitte verzeiht das ich es so nenne, aber ich finde es passend) kommt dann wieder die Abstinenz die dem Hirn doch suggressieren muss: "Das ist, weil du gestern so viel gegessen hast!"

Aber ist das nicht wieder einmal der Beweis, das Diäten auf Dauer zu manchmal Recht seltsamen Ernährungsweisen führen?

Statt sich mit Essen zu beschäftigen (nicht im übertriebenen Maße, aber doch soweit, dass der Verstand weiß, was günstiger für den Körper ist und was man lieber als "Leckeri" ansehen sollte), verzichtet man lieber ganz auf Nahrung und isst dann wieder das, worauf man verzichtet hat? Doch das hat man bei so vielen Diäten... Einmal sind Nudeln, Reis und Co. böse, dann wieder Fette, manchmal beides, wenn man es miteinander in einer Mahlzeit kombiniert.

Nun, Menschen sind aber nun einmal Allesesser. Wir sind keine Raubtiere, die sich ausschließlich von Eiweiß und Fett ernähren und wir sich auch keine Kühe, die Salate und Rohkost wiederkäuen. Unser Körper braucht eine gesunde Mischung aus allem.

Jedoch scheint man von Diät zu Diät immer mehr zu vergessen, dass das so ist. Und in dieser Spirale aus "verboten" und "du darfst" fühlen wir uns so miserabel, dass sich manche entscheiden, lieber ganz auf Essen zu verzichten, im Bewusstsein, dass man den nächsten Tag wieder alles reinschaufeln kann.

Ich finde das leicht paradox. Ich möchte auch diese Diät nicht probieren, selbst wenn ihre Anhänger von noch so tollen Abnahmen reden.

Ich mag mein Essen. Und ich mache mir lieber die "Mühe"(?) etwas bewusster zu essen, als darauf zu verzichten, damit ich am nächsten Tag bei Kuchen und Schokolade den Ruf des verblendeten Hirns, das da schreit "Du bist böse! Du wirst wieder fett werden!" nicht so laut höre.

 

 

11.7.13 08:51


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung